28.07.2015

BGH Beschluss: (Az.: 5 StR 71/15)

Zahngold Verstorbener gehört zur Totenasche

mehr »»
12.06.2015

Erfolgreicher Bestattertag 2015!

Meine Firma und ICH!

mehr »»
11.06.2015

Bestattungsvorsorge

Eine Sorge weniger!

mehr »»
12.05.2015

Rückblick MGV 09.05.2015


BGH Beschluss: (Az.: 5 StR 71/15)

Zahngold Verstorbener gehört zur Totenasche

Durch Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe gehört auch das Zahngold Verstorbener zur Totenasche!

Deshalb stören Krematoriumsmitarbeiter, die das in der Asche Verstorbener gefundene Zahngold abzweigen, die Totenruhe und machen sich strafbar, entschied das Gericht (AZ: 5 StR 71/15).

Nach §168 Abs. 1 StGB wird die Totenruhe gestört, wenn eine "unbefugte" Wegnahme des verstorbenen Körpers, Körperteilen oder der Totenasche vorliegt.

Mit einer unbefugten Zahngoldentnahme werde damit der postmortale Persönlichkeitsschutz des Toten verletzt. „Er bezieht sich auf den zum Objekt gewordenen, einen Rückstand der Persönlichkeit darstellenden Menschenrest“, betonten die Karlsruher Richter.

Die Totenasche stehe dabei genauso unter Schutz, wie der Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen. Damit ist auch das Zahngold Teil der Totenasche, die als "Menschenrest" unter dem Schutz des postmortalen Persönlichkeitsrechts steht, so der BGH.

Der BGH entschied nun, dass mit Asche nicht allein ein "pulveriger staubartiger Verbrennungsrückstand" gemeint sei, "der vom Feuer unversehrte Gegenstände nicht erfasse".

Asche sei schlicht ein Verbrennungsrückstand, zu dem auch festere Bestandteile wie Goldzähne gehörten. Die könnten "nicht ohne Verletzung der Körperintegrität entfernt werden".
 


Rückblick Mitgliederversammlungversammlung 2015

Fachvorträge durch hochkarätige Referenten

Ein Highlight der Veranstaltung war u.a. der Vortrag von Herrn PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben, der sehr anschaulich über das Thema Hygiene & Infektionsrisiken im Umgang mit Verstorbenen und die Konsequenzen für das Bestatterhandwerk berichtet hat. Hintergrundinformationen sowie dessen Power-Point-Präsentation erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle. 


MGV in Görlitz vom 23.-24.04.2015

Präsidium des BDB im Amt bestätigt

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter in Görlitz (23.-24.04.2015) wurde das Präsidium im Amt bestätigt:

Präsident Herr Christian Streidt

Vizepräsident Herr Ralf Michal
Vizepräsident Herr Franz Helmut Pohlmann
Vizepräsident Herr Frank Wesemann
 


Höchste Auszeichnungen für den Ehrenvorsitzenden des Bestatterverbandes Rheinland Pfalz, Herrn Detlef Rech

Bernd Geyer würdigt in Mainz
die Verdienste von Detlef Rech für den Bestatterverband Rheinland Pfalz e.V. & den Berufsstand in Deutschland
Sehr geehrte Mitglieder,

im Rahmen der Herbstsitzung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V. (BDB) vom 23. – 24. Oktober 2014 würdigte der Vorsitzende Bernd Geyer den Ehrenvorsitzenden Detlef Rech für seinen über 30-jährigen Einsatz für den Berufsstand in Deutschland und die Bestattungsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Der Vorsitzende hob in seiner Laudatio insbesondere hervor, dass Detlef Rech einen gut organisierten Landesverband Rheinland-Pfalz ausgebaut habe. Der Landesvorstand und die Mitgliedsunternehmen sind sehr stolz und dankbar dafür und haben Herrn Rech aus diesem Grund auf der Mitgliederversammlung in Koblenz ( 06. September 2014) zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes berufen, so Bernd Geyer.
 

Wilfried Odenthal, Stellv. Vorsitzender Bestatterverband NRW e.V.
Detlef Rech, Ehrenvorsitzender Bestatterverband Rheinland- Pfalz e.V.
Frank Wesemann, Vorsitzender Bestatterverband NRW e.V.

 Im Rahmen der Herbstsitzung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V. (BDB) vom 23. – 24. Oktober 2014 würdigte der Vorsitzende des Landesverbandes NRW, Frank Wesemann,

Herrn Detlef Rech,
Ehrenvorsitzender des Bestatterverbandes Rheinland-Pfalz e.V.,

für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement für die Berufsgemeinschaft mit der
Goldenen Ehrennadel des Bestatterverbandes NRW e.V., der höchsten Auszeichnung, die die größte Berufsorganisation des Bestattungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen zu vergeben hat.

In seiner Würdigung dankte Frank Wesemann Detlef Rech, Inhaber des Bestattungshauses Karl Rech e.K. in Mainz, herzlich für die sehr gute kollegiale Zusammenarbeit der beiden Landesverbände als auch persönlich.
 

Der Vizepräsident der HWK Rheinhessen, Herr Hans-Jörg Friese, ehrte während des Galaabends Herrn Rech aufgrund seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Bestatterverband Rheinland Pfalz e.K.
und der Bestatterinnung der Handwerkskammer Rheinhessen
mit der goldene Anstecknadel der Handwerkskammer.
 


Bernd Geyer zum neuen Vorsitzenden gewählt!

Mitgliederversammlung Koblenz: 06.09.14

Herr Reber, Herr Neuser, Herr Geyer, Frau Rech, Herr Rech, Herr Eis, Herr Jung  

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Wahlen des neuen Vorstandes, der Bezirksverbände bis hin zu dem wichtigen Amt der Kassenprüfer, der Schlichtungsstelle für unseren Landesverband des Bestattungsgewerbes Rheinland-Pfalz fand am Samstag, dem 6. September 2014, in Koblenz statt.

 

 

 

Unser langjähriger Vorsitzender, Herr Detlef Rech aus Mainz, stand nach über 25-jährigem Vorsitz als neuer Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung.

Die enorme Arbeitsleistung und die Verdienste um unseren Berufsstand - nicht nur in unserem Landesverband sondern auch im Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. und in den dazugehörigen Organisationen:

Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur GmbH
Notfallstelle Kuratorium / Mondial
Schlichtungsstelle Kuratorium
Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH
memoriam.de GmbH
BEFA Messegesellschaft mbH
Deutsches Institut für Thanatopraxie GmbH
Humatia Stiftung für Sepulkralkultur
Theo-Remmertz-Akademie e.V.

- hob unser Geschäftsführer, Herr Neuser, in seiner Dankesrede mit Rückblick auf die Leistungen und Anerkennungen für Herrn Rech hervor.

So wurde Detlef Rech für seine Arbeit und sein Engagement um unseren Berufsstand mit der Ehrenurkunde des Bestatterverbandes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Er erhielt die Ehrennadel in Gold des Bundesverbandes Deutscher Bestatter,
die Ehrennadel in Gold des Kuratoriums Deutscher Bestattungskultur
sowie die Theo-Remmertz-Medaille und nicht zuletzt würdigte Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer Herrn Rechs Verdienste um unser Bestattungsgewerbe mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus der Hand der Staatsministerin Eveline Lemke am 12. November 2013 in Mainz.

All diese verdienten Anerkennungen zeigen uns, wie wichtig unser Landes- und Bundesverband für Herrn Rech in all den Jahren war und als Obermeister unserer Landesinnung weiterhin noch bleiben wird.

„... sie lieber Herr Rech haben sich täglich für unseren Verband so eingesetzt, als wäre der Verband ihr eigener Betrieb...“ sagte Herr Neuser und dankte ihm mit einem Weinpräsent und Frau Rech überreichte der Vorstand einen Blumenstrauß.

Alle Mitglieder waren sich einstimmig darin einig, Herrn Rech zu unserem neuen Ehrenvorsitzenden zu ernennen.


Zum neuen Vorsitzenden wurde ich, Bernd Geyer, Bestattermeister, aus Bad Kreuznach gewählt.

Für dieses Vertrauen möchte ich mich auch auf diesem Wege bei allen Mitgliedern herzlich bedanken und danke den Kolleginnen und Kollegen, die sich ebenfalls zur Wahl bzw. Wiederwahl bereit erklärt haben. Ihre Bereitschaft zeigt mir, dass Sie zur aktiven Verbands- und Innungsarbeit bereit sind.
_________________________________________________________________
Die Wahlergebnisse im Einzelnen:

Vorstand Landesverband:
Bernd Geyer, Vorsitzender
Joachim Mühlhöfer, Stellvertretender Vorsitzender
Ulrike Grandjean, Beisitzerin

Christoph Jung, Erweiterter Vorstand / Ausschuss
Guido Eis, Erweiterter Vorstand / Ausschuss
Joachim Reber, Erweiterter Vorstand / Ausschuss

Bezirksverband Koblenz
Herr Jung
Herr Mühlhöfer
Herr Stützel

Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz
Herr Reber
Herr Mächerle
Herr Veyhelmann

Bezirksverband Trier
Guido Eis
Otto Kiefer
Ulrike Grandjean

Kassenprüfer:
Herr März
Herr Holthausen
Herr Oliver Warth

Schlichtungsstelle:
Herr Stützel ( Persönlicher Vertreter: Herr Seyler)
Herr März (Persönlicher Vertreter: Herr Holthausen)
Frau Schaller-Schüler (Persönliche Vertreterin: Frau Gandjean)

_________________________________________________________

Herr Rech hinterlässt uns einen sehr gut aufgestellten Landesverband und durch seine jahrelange Ideen- und Arbeitsleistungen auch ein für unsere tägliche Arbeit wichtiges Instrument: die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Allein diese Treuhandstelle sichert uns bei reger Nutzung den Fortbestand unserer Firmen und den Vorsorgenden eine sichere Geldanlage ihrer Bestattungsvorsorge.

Wir stehen erst am Anfang neuer Herausforderungen zur Sicherung und Wahrung unserer Unternehmungen. Der Wandel unserer Lebenskultur spiegelt sich mehr und mehr in unserer Bestattungskultur wider. Nur gemeinsam können wir die Wahrung würdiger Bestattungen erhalten und dafür einstehen mit unserer täglichen, seriösen Arbeit.

Helfen Sie mit, diese Arbeit zu leisten. Dafür danke ich Ihnen.

Unsere Geschäftsstelle in Düsseldorf und alle Mitglieder des Vorstandes sowie der Bezirksverbände stehen Ihnen bei Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichem, kollegialem Gruß

Bernd Geyer
Vorsitzender
Bestatterverband Rheinland-Pfalz e.V.
 


Einladung zum 42. Bundesjuniorentreffen der Bestatter
vom 18. bis 21.09.2014 findet in Münster

Dem Organisationsteam ist es gelungen, für den gesamten Veranstaltungszeitraum ein hochinteressantes Programm mit vielen Highlights zusammenzustellen und zu organisieren. Allen Teilnehmern bietet sich überdies die Möglichkeit, neue Kontakte zu Bestatterinnen und Bestattern aus dem gesamten Bundesgebiet zu knüpfen. Wir haben für Euch eine eigene Homepage eingerichtet, die Ihr unter

www.juniorenkreis-bdb.de
und
www.bundesjunioren.de
erreichen könnt.


Totenasche unterliegt der Bestattungspflicht

Eine Aushändigung der Urne an Angehörige ist nicht im Einklang mit dem geltenden Bestattungsgesetz

Wir möchten an dieser Stelle beispielhaft auf die offizielle Seite des Gesundheitsminsteriums NRW verweisen, wo die Gesetzeslage in diesem Punkt identisch mit dem BestG Rheinland-Pfalz ist und aus den dort aufgeführten Aussagen zu diesem Thema zitieren:,,

,,Die Beisetzungspflicht von Totenasche soll die Totenruhe und Totenwürde schützen und sicherstellen, dass die Asche so behandelt wird, dass es dem sittsamen Empfinden der Bevölkerung entspricht. Beim oft angeführten Beispiel der "Urne auf dem Kaminsims" wäre das nicht der Fall. Es wäre kein Ort an dem alle Angehörigen, die das wünschen, trauern können. Es wäre auch nicht auszuschließen, dass die Totenasche missbräuchlich verwendet oder "entsorgt" wird. Daher muss der Wunsch einzelner Angehöriger, über die Totenasche frei verfügen zu können, hinter den Gründen des Gemeinwohls zurücktreten."

Wir empfehlen Ihnen daher dringend, nicht an der Umgehung des BestG Rheinland-Pfalz mitzuwirken.


Bestatterverband Rheinland- Pfalz e.V.
Graf-Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
www.bestatter-rh-pf.de
Tel.: 0211/690640
Fax.:0211/6906420
Vorsitzender Detlef Rech
Registergericht Koblenz 1087
 


Staatsministerin Eveline Lemke, Ministerium für Wirtschaft, überreichte gestern Herrn Detlef Rech das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Unser Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck hat unserem Vorsitzendem Detlef Rech auf Vorschlag von Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Verdienstkreuz am Bande verliehen.
Die Auszeichnung wurde von Frau Staatsministerin Eveline Lemke am 12.11.13 in Mainz im Rahmen einer Einzelverleihung überreicht.
Ministerin Lemke würdigte in Ihrer Ansprache den hohen persönlichen ehrenamtlichen Einsatz unseres Vorsitzenden für den Berufsstand der Bestatter in Rheinland- Pfalz und auf Bundesebene im Bundesverband Deutscher Bestatter und seiner Organisationen. Die Ministerin hob besonders hervor, dass die Bestatter fundamental wichtig für unsere Gesellschaft sind und deren tägliche Arbeit immer ein Dienst am Menschen ist. Bestatter sind genauso wichtig wie Hebammen, Ärzte und andere Berufsgruppen, die sich für unser Gemeinwohl einsetzen. Detlef Rech habe durch sein Engagement dazu beigetragen, dass der Beruf des Bestatters ein anerkannter Ausbildungs- und Meisterberuf ist und es Einrichtungen wie das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG gibt.
Von Verbandsseite würdigte in einer Rede unser Stellv. Vorsitzender, Herr Bernd Geyer, die vielfältigen Leistungen von Detlef Rech.

Die Geschäftsstelle des Landesverbandes gratuliert Herrn Rech zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich.
 

Detlef Rech und Ministerin Eveline Lemke


Jahreshauptversammlung am 06.07.2013 in Zweibrücken

Rückblick: Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden wieder interessante und wichtige Themen unseres Berufsstandes besprochen und vorgestellt.

Präsident des BDB, Herr Christian Streidt
und Vorsitzender des Bestatterverbandes des Saarlandes,
Herr Bernd Naumann zu Gast bei der diesjährigen Jahres-
hauptversammlung

Joachim Mühlhöfer (Vorstandsmitglied Rheinland-Pfalz)
Bernd Geyer ( Stellv. Vorsitzender Rheinland- Pfalz)
Joachim Reber (Vorstandsmitglied Rheinland-Pfalz)
Patrick Merscher ( Juniorensprecher Rheinland- Pfalz)
Stephan Neuser ( Geschäftsführer)
Detlef Rech (Vorsitzender Rheinland- Pfalz)
Christian Streidt ( Präsident Bundesverband Deutscher Bestatter)
Willi Ecker ( Ehrenvorstandsmitglied Rheinland- Pfalz)
Bernd Naumann ( Vorsitzender Saarland)
 

Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Bestatter würdigte Herrn Ecker für sein jahrzehntelanges Engagement für den Berufsstand.

Zuvor wurde Herr Ecker durch die Mitgliederversammlung einstimmig - auf Vorschlag des Landesvorstandes- zum Ehrenmitglied des Vorstandes des Bestatterverbandes Rheinland-Pfalz e.V. ernannt.
 


Die Firma Columba, GF Herr Oliver Eiler (Online Identity Management GmbH & Co. KG) stellte uns eindrucksvoll ihr Konzept zur
digitalen Nachlasspflege vor.
 


Rückblick:
Tagung Trauer braucht Raum

20.-21.09.12 in Berlin

In der letzten Woche fand in Berlin die Tagung " Trauer braucht Raum!" statt.


Zahlreiche interessierte Fachbesucher nahmen die Gelegenheit war, um sich Ideen und Anregungen für den eigenen Betrieb und mögliche Umbau-, Neubau- und Umgestaltungmöglichkeiten einzuholen.


Eindrucksvoll wurde hier durch einen interdiziplinären Austausch zwischen Bestattern, Architekten und Studenten sowie hervorragende Praxisbeispiele der Fokus auf den jeweiligen Betrieb und die gestalterischen Möglichkeiten gelegt. Der Blick von unbefangenen Dritten, wie Studenten der Architektur und Architekten führte dazu, dass neue Sichtweisen eröffnet wurden. Dies ist wichtig, um den durch die tägliche Arbeit oft einseitigen Blickwinkel zu öffnen und sich in die Sichtweise des Kunden hineinzuversetzen.


Viele von Ihnen führen seit Generationen ein erfolgreiches Familienunternehmen. Die Gestaltung der Räumlichkeiten und die Einrichtung sind oft historisch gewachsen und oft merkt man - abglenkt durch die tägliche Arbeit - gar nicht, dass das äußere Umfeld schon etwas in die Jahre gekommen ist...


Wir möchten deshalb noch einmal aus der Tagungsankündigung bzw. Pressemappe zitieren, da die dort aufgeführten Punkte innerhalb der Tagung wunderbar thematisiert und durchleuchtet wurden:,,
Lamellenverhangene Schaufenster, verstaubte Urnen und vergilbte Fotos der Vorfahren an den Wänden? Das wirkt nicht gerade einladend! Wer einen Angehörigen verloren hat, braucht Halt: durch Menschen, die ihn tragen, durch Worte, die ihn trösten und durch Räume, die ihm gut tun.


Was man gegen Schwellenängste tun kann
Die Schwellenangst, die jeder überwinden muss, der ein Bestattungsinstitut aufsucht, hat Gründe. Denn eine Bestattung ist kein alltägliches Ereignis. Gefühle der Trauer und der Unsicherheit lasten auf den Menschen. Wer eine Bestattung zu organisieren hat, muss die Schwelle überschreiten. Doch durch den Auftritt des Bestattungsinstituts können Schwellenängste aufgefangen werden, vorausgesetzt: der Auftritt stimmt.
Deshalb hat das „Kuratorium Deutsche Bestattungskultur“ in Kooperation mit dem „Bund Deutscher InnenArchitekten BDIA in NRW“ und der „db deutschen bauzeitung“ die Wettbewerbe „Trauer braucht Raum! Architektur in der Bestattungsbranche“ für Studierende und Absolventen der Architektur und Innenarchitektur sowie für Bestattungsunternehmer, die bereits neu oder umgebaut haben, ausgeschrieben.
Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Und so kommt es auf die Gestaltung des Bestattungsinstituts an: Schaufenster, Eingang, Empfangsbereich, Besprechungszimmer, Abschiedsraum, Trauerhalle… Das Zusammenspiel von Formen, Farben, Materialien, Lichtverhältnissen, Möbeln und Dekoration prägt das Ambiente eines Raumes.
Ziel ist, einer der sensibelsten Branchen architektonische Impulse zu geben, damit Menschen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens Räume vorfinden, die gut tun. Ausgezeichnet werden gelungene Neu-, Um- und Anbauten als Best-Practice-Beispiele der Branche sowie kreative Entwürfe für Neubauprojekte, die zukunftsweisend sein dürfen und sollen.
Welche Kriterien zählen
Bewertet wurden gestalterische, ökologische und wirtschaftliche Aspekte ebenso wie trauerpsychologische in Form der Wirkung von Materialien, Formen und Lichtverhältnissen. Dabei geht es wesentlich um die Verbindung von Zweckerfüllung, Bedarfsgerechtigkeit, Gestaltung, Kreativität und Wirkung. Vorbildliches Planen und Bauen orientiert sich an dem mit der Architektur verbundenen Image ebenso wie an der Wirkung, die die Innenarchitektur auf Kunden und Mitarbeiter des Unternehmens hat."

Wir gratulieren hiermit den Preisträgern und deren Architekten zu den tollen Ergebnissen. Weiterhin möchten wir Sie ermutigen, die eigene räumliche- und bauliche Situation zu reflektieren und einfach mal andere Institute und Kollegen zu besuchen und sich ggf. dort Anregungen und Ideen für den eigenen Betrieb zu holen.


Es muss nicht immer die große Lösung sein. Oft kann man durch kleine Veränderungen große Wirkung erzielen.
Ein Preisträger sagte bei der Vorstellung seines Projektes, dass er im Vorfeld nicht erahnen konnte, wie viel positive Rückmeldung er von seinen Kunden und Dritten durch die Neugestaltung seines Institutes bekommen hat.
Die Bilder der Preisträger und der Veranstaltung können Sie sich hier herunterladen:
http://www.bestatter.de/bdb2/pages/news/pressemappen_aktuell.php

 


Rückblick: 4. Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht

Hervorzuheben ist rückblickend insbesondere ein Vortrag und ein Thema, welches sich mit der rechtlichen Bedeutung der DIN EN 15017 für Bestattungsdienstleistungen befasst hat: ,,
Die DIN EN 15017:2006-01 für Bestattungs-Dienstleistungen: Rechtliche Bedeutung für Bestatter und Friedhofsträger"
von Herrn Privatdozent Dr. Christoph Busch, Maître en Droit, Akademischer Rat a. Z., European Legal Studies Institute Universität Osnabrück."
Aus unserer Sicht ist die Europäische Norm DIN EN 15017 ein wichtiges Regelwerk und ,,stellt die Qualität von Bestattungs-Dienstleistungen sicher, einschließlich der Pietät in Bezug auf den Verstorbenen und die Angehörigen, unter Berücksichtigung geltender örtlicher Bestimmungen." ( Zitat DIN EN 15017 S. 4)
Dadurch werden die hohen qualitativen und ethischen Anforderungen an den Bestatterberuf gesichert und in der Praxis gelebt.
Sollten Sie die DIN EN 15017 für Ihr Unternehmen käuflich erwerben wollen, so können Sie diese unter http://www.bestatter.de/bdb2/pages/shop/buecher_rubrik_arbeitshilfen.php bestellen.


 


Jahreshauptversammlung 2012 in Trier

Der Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. informiert:

Auf der Versammlung fanden unter anderem auch die satzungsmäßigen Wahlen des neuen Stellvertretenden Vorsitzenden und eines neuen Beisitzers des Landesverbandes statt. 
Das Wahlergebnis:
Bernd Geyer, Bad Kreuznach - Stellv. Vorsitzender

Beisitzer Landesvorstand:
Joachim Mühlhöfer, Unkel - Bezirksverband Koblenz
 

Die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz fand unter großer Beteiligung am 12. Mai 2012 in Trier statt. Der Landesverbandsvorsitzende Detlef Rech begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern auch die geladenen Referenten Herrn Oliver Wirthmann vom BDB sowie Frau Nicole Heere, heeredesign Düsseldorf.


Impressionen von der Jahreshauptversammlung
2012 in Trier !

Der Landesvorstand (von links) : Beisitzer Mühlhöfer
Juniorensprecher Merscher
Geschäftsführer Neuser
Vorsitzender Rech
Stellv. Vorsitzender Geyer
Beisitzer Eis

Stellv. Vorsitzender Bernd Geyer, Vorsitzender Detlef Rech und Beisitzer Hans Joachim Mühlhöfer

Die Jahreshauptversammlung fand in diesem Jahr in Trier statt.


Asche eines Verstorbenen darf nicht auf privatem Grundstück verstreut werden

Das OVG Koblenz hat entschieden, dass die Asche eines Verstorbenen nicht auf einem privaten Grundstück verstreut werden darf.

Der Kläger begehrt die Erlaubnis, nach seinem Tod die Asche seiner sterblichen Überreste auf einem ihm gehörenden Waldgrundstück verstreuen zu lassen. Der beklagte Landkreis lehnte dies unter Hinweis auf den bestehenden Friedhofszwang ab.
Die hiergegen erhobene Klage hatte bereits das Verwaltungsgericht abgewiesen.

Das OVG Koblenz hat diese Entscheidung bestätigt.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts sind die Anlegung eines privaten Bestattungsplatzes und die Verstreuung der Asche eines Verstorbenen nach dem rheinland-pfälzischen Friedhofs- und Bestattungsrecht unzulässig. Der demnach bestehende Friedhofzwang stehe mit der verfassungsrechtlich gewährleisteten allgemeinen Handlungsfreiheit in Einklang. Denn der Gesetzgeber habe bei der Regelung des Bestattungsrechts den ihm zustehenden Gestaltungsspielraum nicht überschritten. Der Friedhofszwang diene dem legitimen Zweck der Wahrung der Totenruhe und berücksichtige die verbreitete Scheu des überwiegenden Teils der Bevölkerung vor dem Tod und seinen Erscheinungsformen. Dem Wandel der gesellschaftlichen Auffassung zur Bestattungskultur habe der Gesetzgeber dadurch ausreichend Rechnung getragen, dass er anonyme Bestattungen auf öffentlichen Friedhöfen und sogenannten Begräbniswäldern zulasse.


Quelle: Urteil vom 18.04.2012 AZ 7A 10005/12.OVG; Pressemitteilung Justizministerium Rheinland Pfalz.


Neues Präsidium des Bundesverbandes Deutscher Bestatter in Schweinfurt gewählt!


Bundesvorstandssitzung 26.-27.04.12

Auf der BDB-Sitzung in Schweinfurt wurde unter anderem auch ein neues Präsidium gewählt.
Als neuer Präsident wurde Herr Christian Streidt aus Baden- Württemberg gewählt. Der Bestatterverband Rheinland- Pfalz e.V. gratuliert hierzu herzlich und wünscht für die künftigen wichtigen Aufgaben viel Erfolg & ein gutes Gelingen!
Als Vizepräsidenten wurden Frank Wesemann ( NRW), Herr Ralf Michal ( Bayern ) und Herr Helmut Pohlmann ( Schleswig- Holstein) gewählt.

Hierzu gratulieren wir allen Verantwortlichen ebenfalls recht herzlich!


Frank Wesemann (VP)
Ralf Michal (VP)
Christian Streidt (P)
Helmut Pohlmann (VP)


Aktuelles aus Ihrem Bestatterverband
Rheinland-Pfalz

Neuigkeiten und Termine

06.02.2012
Änderung Künstlersozialkasse
Keine Abgaben mehr für Trauerredner durch den Bestatter!
Trauerredner aus der Künstlersozialkasse entfernt!

Am 1. Dezember 2011 hat der Bundestag das Künstlersozialversicherungsgesetz in einem Detail geändert. Die Gesetzesänderung zielt darauf, eine Ausweitung des Berufsbilds der Versicherten zu begegnen. Auswirkungen hat das zum einen für Trauerredner/innen, die über die KSK versichert sind, zu deren Nachteil. Zum anderen für Bestattungsunternehmen, die ab 2012 keine Abgaben mehr abführen mussten, zu ihrem Vorteil.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle!


Bestatterverband Rheinland- Pfalz e.V.
Graf-Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
www.bestatter-rh-pf.de
Tel.: 0211/690640
Fax.:0211/6906420
Vorsitzender Detlef Rech
Registergericht Koblenz 1087
 


Erfolgreiche Informationsveranstaltung am 01.07.2011 in Alzey:
Auditierung Markenzeichen

Referent: Herr Michel ( BDB)

Die kostenlose Informationsveranstaltung rund um das Thema "Audit Markenzeichen" fand am 01.07.2011 in Alzey statt.

Die Teilnehmer hatten Gelegenheit alle Fragen an Herrn Michel zu stellen und bekamen einen umfangreichen Überblick über den Ablauf des Audits.

Der Vorsitzende des Bestatterverbandes Rheinland-Pfalz ( Detlef Rech) begrüßte den hauptamtlichen Auditor für das Markenzeichen (BDB) Herrn Stephan Michel.


kostenlose Infoveranstaltung am 01. Juli 2011
Audit Markenzeichen

Veranstaltung mit Herrn Stephan Michel (hauptamtlicher Auditor für das Markenzeichen): Klärung aller Fragen & fehlender Informationen aus erster Hand.

Sehr geehrte Mitglieder,

wir beziehen uns auf unseren Newsletter vom 15. April 2011, in dem wir Sie baten, uns Ihr Interesse
an einer Informationsveranstaltung zum Thema "Auditierung des Markenzeichens" mitzuteilen.

Die Resonanz war positiv und wir haben uns entschlossen, die Veranstaltung wie folgt durchzuführen.

Termin: Freitag, den 01. Juli 2011
Beginn: 13.00 Uhr
Ort: Weingut der Stadt Alzey
Schlossgasse 14
55232 Alzey

Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur besseren Planung bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bis Montag, den 27. Juni 2011,
entweder

per Mail post@bestatter-rh-pf.de
per Fax : 0211 / 6 90 64 - 20
oder
telefonisch 0211 / 6 90 64 - 0


Wir würden uns freuen, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Bestatterverband Rheinland- Pfalz e.V.
Graf-Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
www.bestatter-rh-pf.de
Vorsitzender Detlef Rech
Registergericht Koblenz 1087


"Verarmt, verstorben, verscharrt
- Wenn der Tod zu teuer ist".

WDR: 45-minütigen Dokumentation zum Thema Sozialbestattungen

Sendetermin war der 15. November um 22:00 Uhr, WDR-Fernsehen, Sendereihe: "die story", Titel: "Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist".

http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/1115/sterben.jsp

http://www.wdr.de/tv/home/videopodcast/vodcast.jsp

http://bluetandem.de/index_d.htm


 


Bestattungsvorsorge - eine Sorge weniger

Selbstvorsorgen heißt: - Selbst zu entscheiden!

Bestattungsvorsorge – EINE SORGE WENIGER

Unsere Mitgliedsunternehmen arbeiten - zum Vorteil der Kunden - vertrauensvoll mit der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V zusammen.

Spätestens mit dem Wegfall des Sterbegeldes 2004 stieg die finanzielle Belastung von Angehörigen im Trauerfall stark an.

Bestattungsvorsorge ist daher heute wichtiger denn je!

Wenden Sie sich an unsere Mitgliedsunternehmen vor Ort und informieren Sie sich über Ihre individuellen Möglichkeiten.

 



nach oben